05.11.2015


Das 5. Treffen ist da. Die Puppe hat sich etwas anders entschieden. Wie das mit uns Menschen so ist.
Nachdem das Gesichtchen fertig war, passten irgendwie die Haare nicht mehr.
Kastanienbraun wie der Herbst.


Die Sachen schneiderte ich aus Resten. Sie lagen schon viele Jahre. Ich verwende gerne gebrauchte Dinge. In unserer "Wegwerfgesellschaft" sind eigentlich viele Dinge noch zu etwas nütze.
Ein Puppennähkästchen hatte ich mal in Frühjahr auf dem Flohmarkt erworben.
Der Stopfpilz stammt von meiner Großtante Musch. Ganz abgenutzt am Käppchen. Die Farben leuchten immer noch. Sie wäre 107 Jahre geworden.


Die Strickjacke ist noch in Arbeit. Die Wolle ist natürlich von unseren Schafen. Etwas Stroh und Heu findet man beim stricken. Erinnert an den vergangenen Sommer. Die Wolle riecht nach Schaf, ganz wenig nur. Es ist angenehm beim Stricken.

So nun ist im nächsten Monat diese nette Runde vorbei. 
Viel Spaß bis dahin.

Kommentare:

Elderbeary hat gesagt…

Oh, das Püppchen ist ja schon fertig und so schön geworden. Wenn die Strickjacke fertig ist, hat es auch richtig warme Garderobe für die kommende kalte Jahreszeit. Den leichten Schafgeruch der Wolle beim Spinnen oder Stricken mag ich auch sehr. Das kleine Nähkästchen ist ja total niedlich.
Viele liebe Grüße
Ursula

Barbara Gröger hat gesagt…

Liebe Katja,
ganz zauberhaft dein Püppchen! Und der kleine Nähkasten ist auch so schön... Den hätte ich auch gern! ;) die Wegwerfgesellschaft mag ich auch nicht... Habe erst vorgestern einen alten "Oma-Schrank" für meine Puppenwerkstatt ergattert... Er wird gereinigt und aufgefrischt und begleitet mich hoffentlich bis ich Oma bin ;)
Den Geruch von Schafwolle liebe ich auch! Oft steckte ich die Nase in meine Puppen und schnüffel ;)
Ganz liebe Grüße
Barbara

Krystyna Bienias-Machowska hat gesagt…

Hello,

It seems your doll likes playing. Looks lovely.
I like the clothes you made - blouse and trousers and a sweater you show not finished yet.
I like 2nd photo of your doll - taking a rest and waiting for the sweater.

Greetings,
Krystyna