29.12.2009


Das Vlies der Jacobsschafe von Frau Wagner aus MV ist versponnen. Der Kontakt kam auf der Mela zustande.
Ich habe wiedermal festgestellt, dass bei der Kälte mir doch eine praktische, einfach nur wärmende Strickjacke fehlt. Das wird auch dieser Wolle und der schönen Landrasse gerecht.

Eigentlich sollte die Wolle als Boucle versponnen werden. Ist aber nicht so richtig geworden. Es sieht mehr nach Netzgarn aus. Stört mich nicht so sehr. Aber ich merke, wie weit die Wolle doch mitredet und meine eigene Vorstellung davon noch abweichen in der Umsetzung.

22.12.2009


Ich wünsche allen ein gesegnetes Weihnachten.


Das Bild zeigt das älteste Haus in Neuholland, leider in einem traurigen Zustand. Es ist immer noch wunderschön und man spürt längst vergangene Zeiten. Aus Erzählungen weiß ich, das auch dort die Schafwolle versponnen und weiterverarbeitet wurde. Hauptsächlich waren sie alle hier Milchbauern. Im Frühling sieht man heute noch, wo der Garten lag. Übrig geblieben sind die lustigen Schneeglöckchen.

09.12.2009


Auf dem Weihnachtsmarkt am Sonntag hatte ich nicht nur viele staunende Kinder und Erwachsene sondern auch Zeit diesen Strang zu spinnen und zu verzwirnen. Es wird eine Babyjacke, da ich ja nun Großtante werde. Die Wolle ist von Wollknoll.
Die Ränder und den Kragen werde ich mit roter Wolle absetzen.
Der Weihnachtsmarkt ging wie im Fluge vorbei. Ein Foto kommt später. Mein Batterie war nicht aufgeladen, wie das immer so ist.
Nette Gespräche und Kontakte kommen bei solchem Schauspinnen zustande. Schauen wir, was daraus wird.

07.12.2009


Ich wollte Euch schon letzter Woche diese kleine Ausstellung in Gransee ans Herz legen. Lothar Köhn hat dort mit anderen, ganz verschiedenen Künstlerinnen und Künstler eine liebenswürdige, vielfältige Ausstellung geschaffen.

Lothar hat meine alten Spinnräder auch so lieb gerettet. Deshalb wollte ich ihn noch einmal vorstellen.

01.12.2009

Naumburger Innenhof


In Naumburg gab es diesen schönen Innenhof. Der kleine Garten und Weg gehörte zu einer Töpferwerkstatt. Ich wollte Euch dieses Foto nicht vorenthalten. Obwohl im November vieles schläft, sah man den liebevoll gestalteten Eingangsbereich zur Töpferei und zu dem versteckten Garten.